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KfW: Unternehmerkredit Plus wird zum 01.12.2014 eingeführt

Der neue KfW-Unternehmerkredit Plus startet am 01.12.2014 und ermöglicht etablierten innovativen mittelständischen Unternehmen und Freiberuflern eine besonders zinsgünstige Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln.

Als innovativ gelten Unternehmen, wenn sie zumindest ein Kriterium aus dem nachfolgenden Kriterienkatalog erfüllen:

• Das Unternehmen ist in den letzten drei Jahren im Schnitt mehr als 20 Prozent per anno gewachsen (Umsatz oder Beschäftigtenzahl).
• Das Unternehmen hat im letzten Jahr FuE-Ausgaben in Höhe von mindestens 20 Prozent des beantragten Kreditvolumens getätigt.
• Das Unternehmen hat in den letzten 24 Monaten Zuschüsse, Kredite oder Bürgschaften aus europäischen oder nationalen Forschungs- und/oder Innovationsprogrammen erhalten.
• Das Unternehmen hat in den letzten 24 Monaten einen Innovationspreis erhalten.
• Dem Unternehmen wurde in den letzten 24 Monaten ein Patent erteilt.
• An dem Unternehmen ist ein (innovation driven) Venture Capital Fonds beteiligt.
• Das Unternehmen hat seinen Unternehmenssitz in einem „Wissenschafts-, Technologie oder Innovationspark“.

Nach den Produktbedingungen ist bei Investitionsfinanzierungen eine Kreditlaufzeit von sieben Jahren und bei Betriebsmitteln von fünf Jahren vorgesehen. Mit der neuen siebenjährigen Kreditlaufzeit können damit Investitionen zukünftig im mittleren Laufzeitsegment finanziert werden. Der Kreditmindestbetrag beträgt 25.000 Euro, maximal ist ein Kreditbetrag von 7,5 Millionen Euro möglich.

Wichtig:
Das derzeitige Ende des Programmes ist für den 31.12.2015 geplant. Sollten Sie also eine entsprechende Finanzierung in Anspruch nehmen möchten, empfehlen wir eine rechtzeitige Antragstellung.

Haben Sie Fragen zum Thema oder benötigen Sie Unterstützung? Bitte sprechen Sie uns gerne an.

Quelle: KfW Bankgruppe

KfW-Gründerkredit Startgeld bietet Finanzierung

Der KfW-Gründerkredit Startgeld hilft Gründern, Freiberuflern und kleinen Unternehmen, die jünger als drei Jahren sind, eine Finanzierung bis zu 100.000 Euro zu erhalten.

Dabei wird sowohl die Existenzgründung, als auch die Errichtung oder die Übernahme eines bestehenden Unternehmens gefördert. Wenig bekannt, aber dennoch möglich ist die Förderung einer erneuten Unternehmensgründung, wenn keine Verbindlichkeiten aus der früheren selbstständigen Tätigkeit bestehen.

Die Finanzierung erfolgt dabei im Rahmen eines Darlehens, wobei dabei bis zu 100.000 Euro finanziert werden können. Finanziert werden dabei zum Beispiel:

– der Erwerb von Grundstücken und Gebäuden, einschließlich der Baunebenkosten.
– der Kauf von Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenständen.
– der Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattung.
– die Erstausstattung und betriebsnotwendige langfristige Aufstockung des Material-, Waren- oder Ersatzteillagers.
– der Erwerb von Betriebsmitteln bis maximal insgesamt 30.000 Euro.

Dabei ist eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren möglich, wobei die ersten zwei Jahre tilgungsfrei sind. Eine vorzeitige vollständige oder teilweise außerplanmäßige Tilgung des ausstehenden Kreditbetrages ist dabei zulässig.

Haben Sie Fragen zum Thema oder benötigen Sie eine Finanzierung? Sprechen Sie uns gern an.

Studie: Die meisten Unternehmen nutzen keine Fördermittel

Nach einer Studie (KMU-Fördermittelbarometer 2012) der Beratungsgesellschaft Ernst & Young nutzt die Mehrheit der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland nicht die angebotenen Fördermittel. Für dieses Ergebnis wurden in verschiedenen Branchen rund 1.000 mittelständische Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern befragt, darüber kritisierten rund 15.00 Prozent der befragten Unternehmen, dass der zeitliche und administrative Aufwand viel zu hoch sei, um Mittel zu beantragen und rund 75.00 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, keine Mittel zu benötigen.

Unternehmen, die Fördermittel bezogen haben, nutzten diese meist in Form von nichtrückzahlbaren Zuschüssen oder Zulagen. Dabei stand mit 35.00 Prozent die Finanzierung von Expansionsvorhaben im Vordergrund, danach folgten die Aus- und Weiterbildung und die Forschung und Entwicklungsabteilung mit jeweils 19.00 Prozent.

Dabei benötigen gerade kleine Unternehmen mit zehn bis fünfzig Beschäftigten die angebotenen Fördermittel um notwendige Maßnahmen schneller und effektiver in die Tat umsetzen zu können. Nach der jetzt vorgestellten Studie liegt der Anteil der Antragsteller hier allerdings nur bei 13.00 Prozent – ein Ergebnis, was geändert werden sollte.

Wenn Sie wissen möchten, welche Fördermittel unter Umständen für Sie in Frage kommen, sprechen Sie uns gern an. Wir ermitteln in einem kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch Ihre Bedürfnisse und stellen Ihnen dann die geeigneten Fördermittel vor.

Künstlersozialkasse: Abgabesatz steigt

Nach einem Bescheid des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium von Anfang August wurden jetzt höhere Beiträge ab dem 01.01.2013 für die Künstlersozialkasse beschlossen.

Betroffen sind dabei alle Unternehmen, die künstlerische und publizistische Dienstleistungen von selbstständigen Künstlern und Publizisten in Anspruch nehmen. Der Beitrag wird dann um 0,20 Prozent auf insgesamt 4,30 Prozent steigen.

Bemessungsgrundlage der Künstlersozialabgabe sind alle in einem Kalenderjahr an selbständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte (§ 25 KSVG). Entgelt im Sinne des KSVG ist alles, was der Unternehmer aufwendet, um das künstlerische / publizistische Werk oder die Leistung zu erhalten oder zu nutzen. Ob es sich bei den Aufwendungen um Gagen, Honorare, Tantiemen, Lizenzen, Ankaufpreise, Zahlungen aus Kommissionsgeschäften, Sachleistungen, Ausfallhonorare, freiwillige Leistungen zu Lebensversicherungen oder zu Pensionskassen oder andere Formen der Bezahlung handelt, ist unerheblich.

Zusätzlich hat der Träger der Deutschen Rentenversicherung bereits angekündigt, im Rahmen von Betriebsprüfungen bei Unternehmen verstärkt auf die Künstlersozialabgabe zu achten und bei Nichtzahlung Bußgelder in Höhe bis zu 50.000,00 Euro zu verhängen.

Haben Sie Fragen zum Thema? Sprechen Sie uns gern an.

Crowd Investing: Finanzierung per Mausklick heute schon möglich

Was gestern noch kaum vorstellbar war, ist heute aus dem aktuellen Geschäftsleben nicht mehr weg zu denken:  Das Crowd Investing oder die Finanzierung per Mausklick. Ursprünglich wurde diese Methode in den USA gegründet und ist denkbar einfach: Statt einer Finanzierung per Bankkredit sammeln Unternehmen über eine Onlineplattform Geld ein und findet ein Anleger die Idee spannend, kann er per Mausklick in das Unternehmen investieren.

Der Mindestbeitrag liegt dabei in der Regel bei 250,00 Euro bei einer Verpflichtung zwischen fünf und sieben Jahren bei der Investition zu bleiben. Dabei profitiert der Anlegen von hohen Renditen, wenn das Unternehmen Gewinne einfährt, allerdings ist auch ein Totalverlust möglich.

Wenn Sie als Unternehmer hier Kaptial für Ihre Geschäftsidee einsammeln wollen, ist ein aussagefähiger Businessplan die Grundvoraussetzung. Darüber hinaus ist die Höhe der eingesammelten Gelder momentan bei den meisten Plattformen auf 100.000,00 Euro begrenzt.

Die bekanntesten Plattformen in Deutschland sind Seedmatch (www.seedmatch.de), Innovestment (www.innovestment.de) und Bergfürst (www.bergfuerst.de).

Sie möchten Kapital mittels Crowd Investing einsammeln oder planen eine Anlage? Sprechen Sie uns gern an, wir helfen Ihnen bei allen notwendigen Formalitäten.

Treffen Sie uns auf der Messe „that’s my business“

Am Anfang steht der Traum vom eigenen Unternehmen, von der Freiheit, eigene Ideen zu verwirklichen, Lebensunterhalt und Arbeit selbst zu schaffen und zu gestalten, Menschen mit Produkten und Dienstleistungen zu begeistern und vielleicht die Welt ein kleines bisschen schöner, besser oder einfacher zu machen. Um dies der Welt auch zu zeigen, gibt es diese Messe:„that’s my business“.

Treffen Sie uns heute bis 18.00 Uhr im Hamburg-Haus ins Eimsbüttel und lernen Sie unser Team persönlich kennen – wir freuen uns auf Sie!

Mehr Informationen zur Messe finden Sie unter: www.thats-my-business.de

Haben Sie Fragen zum Thema? Sprechen Sie uns gern an.

Kombi-Programm aus Bürgschaft und Beteiligung in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein unterstützt die Bürgschaftsbank in Zusammenarbeit mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH (MBG) Unternehmen mit unterdurchschnittlicher Eigenkapitalquote durch eine Kombination von Bürgschaften und Beteiligungen für einen Investitions- und/oder Betriebsmittelbedarf.

Die Förderung erfolgt dabei im Rahmen einer Kombination von Bürgschaft und stiller Beteiligung, wobei der Beteiligungsbetrag und verbürgter Hausbankkredit im Verhältnis von 1:3 zueinander steht. Konkret bedeutet dies, dass im Rahmen der  Beteiligungen zwischen 100.000,00 Euro und 500.000,00 Euro und die Bürgschaftssumme zwischen 75.000,00 Euro und 375.000 Euro liegt. Die Höhe ist dabei auf maximal 80% der Darlehenssumme begrenzt.

Haben Sie ein Unternehmen in Antragsberechtigt mit Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein und planen die Teilnahme an einem solchen Programm? Sprechen Sie uns gerne an.