Sepa-Zahlungssystem: Das sollten Sie wissen!

Ab Februar 2014 verschwindet die handliche Kontonummer. Die IBAN kommt. Was jeder über das neue Sepa-System wissen muss haben wir hier für Sie zusammen gestellt:

Was bedeutet Sepa und wie lange gilt eine Übergangsfrist?
Das Kürzel bedeutet Single Euro Payments Area. Damit werden Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen standardisiert abgewickelt. Abgeschafft werden dafür die nationalen Zahlungsverfahren. Für die Dauer von zwei Jahren können Verbraucher die alte Kontonummer nutzen und die Bank rechnet diese dann um.

Was ändert sich für Bankkunden?
Bei allen Überweisungen müssen künftig mehr Kästchen als sonst ausgefüllt werden. Statt der inländischen Kontonummer mit meist 10 Stellen müssen Sie dann die internationale Kontonummer IBAN eintragen. Die Länge der IBAN ist von Land zu Land unterschiedlich und darf maximal 34 Zeichen umfassen. In Deutschland hat die IBAN 22 Stellen und ist auf jedem Kontoauszug zu finden.

Verschreibt sich ein Bankkunde bei der Nummer, wird die Überweisung automatisch gestoppt und es erscheint eine Fehlermeldung. Die IBAN schützt den Verbraucher somit nach Bankenangaben vor Falschüberweisungen durch Zahlendreher.

Was ist die BIC?
Der internationale Code zur Identifizierung der Bank (BIC) ersetzt bei dem neuen Sepa-Verfahren die Bankleitzahl. Dafür gibt es statt Zahlen eine Buchstabenfolge, die die Zielbank eindeutig identifiziert.

Der Code wird bei manchen Banken allerdings auch SWIFT-Code genannt und besteht aus acht beziehungsweise elf Zeichen. Ab Februar 2014 soll diese dann bei Transfers im eigenen Land wegfallen, ab Februar 2016 auch bei Zahlungen ins Ausland. Grund dafür ist, dass die Bankleitzahl schon in der IBAN enthalten ist.

Haben Sie Fragen zum Thema? Sprechen Sie uns gern an.

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