Bewerbungsunterlagensprechstunde am 2.November 2013

Insgesamt fünf Bewerbungsunterlagensprechstunden hat Personal Schuh bisher dieses Jahr durchgeführt. Daran teilgenommen haben 60 Personen die jeweils € 5,00 für die Sozialkasse von Pastor Wallman von der Evang.Luth. Johannes Kirchengemeinde Friedrichsgabe gespendet haben – also insgesamt bisher € 300,00 .

Über dieses Ergebnis freuen sich Reinhard F. Schuh von PersonalSchuH und Rechtsanwalt Mathias R. Mayer , der an diesen Terminen Arbeitszeugnisse „entschlüsselt“ hat und konkrete Tipps für etwaige Zeugniskorrekturen gegeben hat. Und es freut sich noch einer – Pastor Wallmann.

Nun geht es auf in die letzte Runde. Am Samstag den 2.November 2013 – von 10.00 – 14.00 Uhr  „steht die Tür noch einmal offen.“  Reinhard F. Schuh wird sich wieder Ihrer Bewerbungsunterlagen annehmen und Ihnen zeigen, wie Sie auch als Mensch wieder in Ihrer Bewerbung erscheinen können.  Mathias R.Mayer nimmt sich wieder Ihrer Zeugnisse an und gibt Ihnen Tipps für Änderungen und Vorgehensweise.

Für die Wartezeit steht – wie bisher immer – eine Mitarbeiterin gerne Rede und Antwort. Kaffee, Wasser und Kekse stehen bereit. Holen Sie sich eine Wartenummer und gehen Sie einfach nochmal Einkaufen. Wenn Sie Menschen kennen die dieses Angebot nutzen wollen, erzählen Sie es weiter.

Adresse: Personal Schuh, Ulz­burger Straße 348 in Norderstedt im Hause Ro­de.

Haben Sie Fragen zum Thema? Sprechen Sie uns gern an.

 

Existenzgründung als Generalist oder Spezialist?

Die Antwort: ein klares „Sowohl als auch“. Als Experte braucht man einen gewissen horizontalen Überblick, um seine Leistung in den Kontext seines Netzwerks setzen zu können. Als Stratege kommt man um bestimmte Tiefenkenntnisse nicht herum, damit man nicht ins Blaue delegiert. Das Buzzword für dieses Kompetenzprofil heißt „T-shaped Skills“. Der vertikale Balken symbolisiert das spezialisierte Fachwissen, der horizontale Strich steht für kollaborative Fähigkeiten und Grundkenntnisse der Wissensgebiete von Partnern. Was für die eigene Geschäftstätigkeit noch einigermaßen überschaubar erscheint, wird bei absolut fachfremden Disziplinen schon ziemlich schwierig. Dieses Dilemma löst man nur durch eine eindeutige Zieldefinition und die schonungslose Analyse der eigenen Stärken und Schwächen. Entsprechend stellt man sich dann den eigenen Weiterbildungsfahrplan zusammen. „Spätestens im Businessplan sollte ein schlüssiges Vorgehen erläutert werden“, empfiehlt Gründungsberater Steffen Ehlert. Wer sich über seine Kompetenzen und Defizite nicht im Klaren ist, hat bei öffentlichen Förderprogrammen erfahrungsgemäß schlechte Karten.

Hat man seine Hausaufgaben gut gemacht und startet optimistisch in die Selbstständigkeit, stößt man ziemlich schnell auf das Internet als angeblich vollautomatischen Vertriebskanal.

Willst Du ein großes „T“ kaufen?
Das bei Sesamstraßenfans legendäre Angebot von Schlemihl an Ernie spiegelt gut die Situation wider, in der sich viele angehende oder frischgebackene Unternehmer befinden. Wie gewinnt man denn nun dauerhaft Kunden über das Web? Unzählige Anbieter tummeln sich in den sozialen Netzen, bieten hanebüchene Garantien an und fordern Phantasie-Honorare. Dieser marktschreierischen Phalanx sah sich auch Günter Herrmann gegenüber. Der diplomierte Sozialpädagoge und Inhaber einer Beratungsfirma für Organisations-Optimierung misstraute den vollmundigen Versprechungen und arbeitete sich intensiv in das Thema ein. Der vertikale T-Balken wurde vom schmalen Strich zum massiven Wissenspfeiler. Statt es nun auf sich zu belassen und nur sein eigenes Business über das Netz bekannt zu machen, entschloss er sich, auch seinen Stammkunden zu helfen. Nach und nach verlagerte sich daraufhin auch sein Tätigkeitsschwerpunkt. Damit wuchs die horizontale Linie seiner T-Skills. Sein 5-Schritte-Programm zur Neukundengewinnung über das Internet beginnt damit, die eigene Zielgruppe und die persönliche Expertise zu definieren. Als Spezialist für die Lösung von Kundenproblemen geht man dann die weiteren Schritte, um seine Kompetenz an den Markt zu bringen. Günter Herrmann (http://onlinemarketing-experten.com/) begleitet gerne weiter, will sich aber so schnell wie möglich überflüssig machen. „Neben absoluter Transparenz setzen wir auf direktes Kunden-Feedback nach jedem Meilenstein. Wir werden nur mit unseren Kunden besser und vermeiden daher Einbahnstraßen und Abhängigkeiten.“

Stratege und Taktiker in Personalunion
Unternehmertum lebt von Herzblut. Offenheit und Lernbereitschaft. So kommt man nicht umhin, das eigene Wissen stets kritisch in Bezug auf die aktuellen Marktbedürfnisse zu prüfen und zu ergänzen. „Ein Tag, an dem ich nichts gelernt habe, war ein verschenkter Tag“, beschreibt Steffen Ehlert eine seiner Leitgedanken.

Autor: Jörg Hüttmann (www.dein-texter.de)

Vertriebsmitarbeiter (m/w) Innendienst für „pack-ende“ Energie gesucht

Für ein Unternehmen in Hamburg, das Batterien und Akkumulatoren jeglicher Art, Größe und Leistung herstellt, handelt und installiert, die in Bereichen wie Telekommunikation, USV-Anlagen, Not- und Sicherheitssystemen, Handy, Kameras, Notebooks, Solartechnik, Ladetechnik, mobile Elektrogeräte und vieles mehr eingesetzt werden, suchen wir einen Vertriebsmitarbeiter (m/w) Innendienst für „pack-ende“ Energie.

Was erwartet Sie im Unternehmen:
Die Getränke für die Mitarbeiter/innen sind für alle frei. Wird ein neuer Umsatz-Monats-Rekord erreicht – gibt es ein „Umsatzfrühstück“. Die jährliche Weihnachtsfeier ist immer etwas interessantes mit einem guten Essen. Es gibt einen Sommerausflug. Ihr Geburtstag wird hier nicht vergessen. Zum Firmenjubiläum gibt es für die Mitarbeiter/innen deutlich mehr als nur einen Händedruck – hochwertige Geschenke! Und – wenn Sie mögen VWL. Genießen Sie diese Vorzüge jetzt auch?

Ihre Geschäftsführung (Sternzeichen Wassermann und Waage), jung, dynamisch, „gut drauf“, ideenreich und innovativ, führen den Betrieb mit viel Menschlichkeit (alle Mitarbeiter (m/w) haben fröhliche Gesichter), man sieht – sie werden gut behandelt –  können daher mit Eigenschaften und Verhaltensweisen wie: negativ, schlechte Laune, nachtragend, Besserwisser, unfreundlich, „maulig“, unselbstständig, nicht mitdenken, lange Diskussionen, unzuverlässig und ungepflegt – nicht besonders viel anfangen.

Die Kollegen/-innen stören: keine klare Ansage, Distanzlosigkeit, launisch, „auflaufen“ lassen und Zickigkeit – alle wollen weiter Spaß haben – gerne kommen! Richtig gut passen Sie rein (das ist auch die Aussage aller Kollegen m/w), wenn Sie: positiv, motiviert und motivierend, humorvoll (hier wird gelacht!), freundlich, höflich, hilfsbereit, menschlich, kollegial, unkompliziert und anpackend sind (damit sind Sie „der“ Kollege/“die“ Kollegin!).

Was Sie für diese Tätigkeit noch brauchen ist: Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit, „Stehvermögen“, Seriosität, Souveränität, damit ein sicheres Auftreten (aber bitte alles in sich ruhend) und damit auch die Fähigkeit „ruhig zu bleiben“, guter Zuhörer/in, auch mal ´nen „Schnack“ machen (der Kunde (m/w) freut sich), das Ganze mit einer angenehmen Stimme, eine hohe Genauigkeit – es geht um viele Artikelnummern (und damit um eine richtige Lieferung!), akribisch (- ist auch wichtig), flexibel, stressfest und belastbar (das Ganze noch mit einem Lächeln!), eine selbstständige Arbeitsweise, Eigeninitiative, mitdenken, Ideen entwickeln und einbringen und damit innovativ.

Haben Sie das alles? Was sagen Ihre Freunde? Fragen Sie die doch mal! Sind Sie das? Schön wäre folgendes „Rüstzeug“: eine solide abgeschlossene Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel oder zum Industriekaufmann/-frau oder der/die Elektroniker/in mit dem ausgeprägten Hang für kaufmännische Tätigkeiten und Aufgaben, das sehr gerne in den Bereichen Elektronik, also mit viel Spaß an Technik und einem „Sack voll“ technischem Verständnis (Sie sollen Kunden/-innen umfassend beraten) mit den üblichen Office-Programmen (Word, Excel, Internet) erzielen Sie gute Ergebnisse, mit einem Warenwirtschaftsprogramm haben Sie schon gearbeitet, auf das hier eingesetzte werden Sie eingearbeitet. Grund- oder Schulkenntnisse in Englisch wären von Vorteil, Ihr Deutschlehrer hat Sie voller Stolz ins Leben „entlassen“, denn Sie „kommunizieren“ mit den Kunden/-innen sehr viel in schriftlicher Form. Da Sie hier auch mal ins Lager müssen (dem Kunden (m/w) etwas holen), das Ganze schon mal bis 30 kg hat, Sie also „wuppen“ müssen, sollte Ihr Fitnesstrainer/-in keine Einwände haben – Knie, Rücken sollten schon „fit“ sein. Da Sie ins Industriegebiet müssen, wäre ein Führerschein und Pkw schon gut, die „Öffentlichen“ sind etwas umständlich.

Ihre Geschäftsleitung beschreibt Ihre Aufgaben so: telefonische Kundenberatung, erstellen von Angeboten, Aufträge schreiben, terminierte Aufträge pflegen, überprüfen und abarbeiten, telefonische Kundenkontakte/Akquise mit Bestandskunden, Altkunden, die lange keinen Kontakt mehr hatten, aber auch mal Telefonate mit möglichen Neukunden, die ausführliche technische Beratung der Kunden über die Produktpalette, wenn Sie richtig „drin“, also eingearbeitet sind – der gesamte mit Ihrer Tätigkeit anfallende Schriftwechsel, Erstellung und Pflege von Kunden-, Produkt-, Preis- und Übersichtslisten, die Pflege des Online-Portals, die Pflege der Warenwirtschaft und des Kundenstammes, die Betreuung und Beratung der Direktkunden, der Verkauf „über die Theke“ (ist selten) und wenn Sie dann „richtig dabei“ sind, werden Sie auch Projekte bearbeiten. Sind Sie noch bei uns? Haben Sie das alles im „Rucksack“? Sie sollen „loslegen“, von Anfang an!

Ihre Konditionen:
Arbeitsvertrag: unbefristet
Arbeitsort: Hamburg
Arbeitszeit: eine 40-Stunden-Woche – 9 Stunden pro Tag – also 45 Std./Woche Dafür können Sie in der zweiten Woche den Freitag oder Montag frei nehmen – also nur 36 Stunden/Woche. Ist das ein Angebot?
Urlaub: 24 Tage
Sonderzahlungen: Sie erhalten ein halbes Gehalt jeweils im Juni und Dezember.
Lohn/Gehalt: Für diese Tätigkeit erhalten Sie ein Gehalt, das Sie durch Wissen, Können und Einsatz – mehr als zufrieden stellen wird. Nennen Sie uns doch einfach mal Ihr Wohlfühlgehalt.

Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail an: info@personal-schuh.de

Hinweis in eigener Sache: Diese Stellenanzeige wurde von unserem Partner Personal Schuh (www.personal-schuh.de) veröffentlicht. Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an die Mitarbeiter unseres Partners. Vielen Dank.

Neue EU-Finanzhilfen für Technologie Startups und KMU

Europa braucht mehr Innovation und digitale Wirtschaft und deshalb hat die EU-Kommission 100 Millionen Euro für 1.000 Startups und andere hochinnovative Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Diese neuen Fördermittel kommen aus der dritten Finanzierungsrunde der öffentlich-privaten Partnerschaft „Internet der Zukunft“.  Diese wurde bereits im Jahr 2011 mit einem Finanzierungsvolumen von insgesamt 500 Millionen Euro geschaffen, um „Unternehmen und Behörden dabei zu unterstützen, sich das mobile Internet und die Datenrevolution besser zunutze zu machen und Innovation und Beschäftigung in den digitalen Wirtschaftszweigen Europas zu fördern“.

Jetzt sollen gezielt Startups und Jungunternehmer profitieren, wenn sie zum Beispiel zu der Entwicklung von Apps in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, intelligente Fertigung, Energie und Medien gehören. Die Erfolge können sich dabei durchaus sehen lassen: Es wurden bereits einzigartige europäische Technologien und die Komponenten für Instrumente und Dienste in Bereichen wie Cloud-Computing, intelligente Städte, großen Datenmengen und Internet der Dinge entwickelt.

Haben Sie Fragen zum Thema? Sprechen Sie uns gern an.

Freiwillige Arbeitslosenversicherung für viele Existenzgründer zu teuer?

Fast die Hälfte aller Existenzgründer, die sich freiwillig in der Arbeitslosenversicherung weiterversichert haben, haben diese Versicherung wieder verlassen. Hauptgrund hierfür sind nach einer aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) die hohen Beiträge.

Seit Februar 2006 haben Existenzgründer die Möglichkeit, freiwillig in der Arbeitslosenversicherung zu bleiben. Dieses Angebot wurde laut der Studie bis zum 31.12.2012 von rund 200.000 Existenzgründern genutzt.

Da die Beiträge für die freiwillige Arbeitslosenversicherung in den letzten Jahren allerdings um mehr als das Dreifache angehoben wurden, haben viele jetzt die Arbeitslosenversicherung wieder verlassen. So bezahlen Existenzgründer in den neuen Bundesländern durchschnittlich aktuell monatlich 68,26 Euro, Gründer in den alten Bundesländern müssen sogar monatlich 80,86 Euro aufbringen. Für viele Existenzgründer ist die freiwillige Arbeitslosenversicherung wohl schlichtweg zu teuer.

Mein Tipp:
Schauen Sie individuell, ob sich die Arbeitslosenversicherung für Sie lohnt. Grundsätzlich lohnt sich dieses vor allem für Existenzgründer, die ihre (zukünftige) Auftragslage nicht gut abschätzen können oder besonderen Unsicherheiten ausgesetzt sind.

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Rheinland-Pitch: Bewerbungen werden noch angenommen

Am 28. Oktober steht der nunmehr siebte Rheinland-Pitch im STARTPLATZ an, wofür  noch Bewerbungen entgegengenommen werden.

Ziel des Rheinland-Pitchs ist es, Startups und Gründern aus dem gesamten Rheinland die Möglichkeit zu geben, vor einem hochkarätigen Publikum ihre Geschäftsideen zu präsentieren. Der Rheinland-Pitch findet regelmäßig einmal im Monat statt. Dadurch soll die Pitch-Kultur im Rheinland gefördert werden.

Bewerben können sich Gründer und -teams aus dem gesamten Rheinland. Das STARTPLATZ-Team wählt aus den Bewerbungen die besten Kandidaten für den finalen Wettbewerb aus. Die ausgewählten Teilnehmer durchlaufen eine Woche vor der Veranstaltung ein Pitch-Training mit Vidar Andersen. Die drei besten Teams des Pitch-Trainings präsentieren dann ihr Vorhaben am 28.10. vor großem Publikum. Zum Rheinland- Pitch sind bewusst Gründer und Teams aus allen Phasen (Idee, Seed-Phase, Post-Seed-Phase) der Unternehmensgründung eingeladen.

Bewerbungsschluss ist der 18. Oktober um 16.00 Uhr über die Website: http://www.startplatz.de/rheinland-pitch/bewerbung/

Haben Sie Fragen zum Thema oder möchten Sie sich bewerben? Sprechen Sie uns gern an.

Beantragung des Beratungsförderprogramms „Runder Tisch“ in Hamburg wieder möglich

Wir freuen uns, dass der Handelskammer Hamburg wieder ein Budget an Tagewerken für den Runden Tisch zur Verfügung steht. Dies wurde durch die Mithilfe von anderen Industrie- und Handelskammern in Deutschland möglich. Einziger Wehrmutstropfen: Aufgrund des begrenzten Kontingents werden ab sofort maximal nur noch fünf Tagewerke pro Fall zur Verfügung gestellt.

In diesem Programm profitieren Sie als Unternehmen in Schwierigkeiten von der kompetenten Beratung durch einen Unternehmensberater. Diese professionelle, externe Beratung wird durch eine Aufwandsentschädigung in Form eines Zuschusses gefördert.

Ziel ist es, Schwachstellen zu identifizieren, Maßnahmenvorschläge zur Überwindung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu entwickeln und eine Fortführungsprognose abzugeben.

Haben Sie Interesse an einer Beratung im Rahmen des „Runden Tisches“ oder benötigen Sie Unterstützung? Sprechen Sie uns gern an.

Ihre Bewerbungsunterlagen – ohne Sie?

Unsere Bewerbungskultur – so wie sie heute praktiziert wird – erzeugt jeden Tag unzufriedene, manchmal unglückliche Menschen. Arbeitgeber – die dann sagen: „Es gibt keine guten Mitarbeiter mehr“ – und Arbeitnehmer, die im völlig falschen Unternehmen, beim völlig falschen Chef „angekommen“ sind.

Die dann vor mir sitzen und Tränen in den Augen haben, wenn sie mir erzählen, wie schrecklich ihr ehemaliger oder jetziger Job ist oder war. Beim Zuhören wird bei ca. 90% klar, es war nicht der fachliche Inhalt, es war die nicht übereinstimmende „Chemie“.

Häufig höre ich von Unternehmern: “Ich kann – den oder die – nicht mehr sehen, nicht mehr ertragen“. Auch hier ist es die „Chemie“, die Verhaltensweisen und die Eigenarten, die so gar nicht zusammenpassen. Vorweg eine wichtige Aussage von mir – je früher ein solches Arbeitsverhältnis endet – desto besser – und gesünder für beide.

Was läuft bei dieser „Kultur“ falsch?

Ganz einfach, wir haben das Wichtigste – den Menschen – einfach vergessen. In den heutigen Bewerbungsunterlagen steht¨ “Wir suchen ein fachliches Monster“. Damit treffen Zwei fachlich aufeinander, aber der Mensch auf beiden Seiten ist nicht erkennbar. Und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Das können Sie ganz einfach ändern!

Ich empfehle jedem Bewerber: „Bauen Sie sich als Mensch wieder ein! Machen Sie sich eckig und kantig, zeigen Sie Ihre Persönlichkeit. Damit spannen Sie einen „Schutzschirm“ für sich auf. Jeder Arbeitgeber wird beim Lesen feststellen, ob Ihre „Wellenlänge“ nicht übereinstimmen und Ihnen  – Gott sei Dank – eine Absage schreiben. Gewünschtes Ziel erreicht! Bei Übereinstimmung – erfolgt eine Einladung.  Wir schreiben Lebensläufe immer aus der Sichtweise des Arbeitgebers, der muss Sie verstehen.

Ein Lebenslauf ist ein Musikinstrument, das kann der Bewerber zum „Klingen“ bringen. Wir holen die wichtigen Dinge in die „Optik“, erklären alle im Raum stehenden Fragen (die Antworten spiegeln einen Teil Ihrer Persönlichkeit), wir zeigen deutlich Ihr Ziel von Morgen, zeigen was Sie dafür „mitbringen“ und was noch viel wichtiger ist – wer sind SIE!?

Mit dieser Vorgehensweise werden Sie mit ziemlich großer Sicherheit nie wieder „danebengreifen“. Dieser Weg ist ungewöhnlich, menschlich. Wir zeigen Ihnen gerne wie Sie das umsetzen können. Schauen Sie mal auf unsere Webseite. Klicken Sie mal die Zeile  „Fit sein für die Bewerbung“  an, lesen Sie mal unter „Referenzen“ was uns Bewerber geschrieben haben, die diesen Weg gegangen sind.

Ich wünsche Ihnen Allen ein gutes Bauchgefühl und ein „sicheres Händchen“ bei der Auswahl Ihrer nächsten Arbeitsstelle. Stehen Sie zu Ihrer Persönlichkeit und Ihren Werten. Sie müssen sich nicht „verbiegen“, leben Sie Ihre Persönlichkeit, denn wenn Ihre Chemie mit der des Chefs übereinstimmt, gehen Sie morgens mit einem guten Gefühl zur Arbeit – und – das muss so sein.

Autor: Reinhard Schuh, www.personal-schuh.de